Evolution als Ursache des Phänomens
Zentrale Faktoren wie ein anderes Bett, neue Gerüche oder ungewohnte Lichtverhältnisse tragen dazu bei, dass der Körper sich nicht sofort entspannen kann. Unser Gehirn bleibt in einer fremden Umgebung besonders aufmerksam, um mögliche Gefahren wahrzunehmen. Studien zeigen, dass eine Gehirnhälfte in der ersten Nacht aktiver bleibt und schneller auf ungewohnte Geräusche reagiert. Dies könnte ein Überlebensmechanismus unserer Vorfahren gewesen sein, um in unbekannter Umgebung wachsam zu bleiben. Sobald unser Gehirn erkennt, dass keine Bedrohung besteht, reduziert sich die Alarmbereitschaft, sodass wir in der zweiten Nacht meist bereits besser schlafen können.